Wie man ein Dokument für den Druck vorbereitet

Viele der Dokumente, die Sie am Computer vorbereiten und erstellen werden niemals gedruckt, sondern ausschließlich digital betrachtet. Aber natürlich gibt es immer wieder Momente, in denen Sie und andere Papier in der Hand haben müssen, aus welchen Gründen auch immer. Und dann ist es sicherlich vom Vorteil zu wissen, wie Sie ein Dokument für den Druck vorbereiten können, um am Ende auch mit dem ausgedruckten Papier zufrieden sein zu können. Oftmals lassen sich Designer und Layouter solche Feinschliffs gutes Geld kosten, aber auch mit weniger Kenntnis sollten Sie durchaus in der Lage sein, die Grundzüge zu verstehen und anzuwenden. Hier kommen nun einige Tipps, die Sie beim Vorgang unbedingt im Auge behalten sollten.

CYMK oder RGB – was auf den ersten Blick sehr verwirrend klingen mag, bezieht sich auf das Farbmodell. Beide genannten Abkürzungen beziehen sich auf je eines, mit denen sich bestimme Farben korrekt darstellen lassen können; um allerdings beim Druck das richtige Händchen zu besitzen sollten Sie sich vorher schlau machen, welches System Sie benutzen und welches am Ende beim Druckauftrag im Drucker ist, sonst kann es hier zu Fehlern kommen.

Schwarz ist nicht gleich Schwarz – auch hier verstehen manche Menschen sicher erstmal Bahnhof. Aber auch hier ist es von entscheidender Bedeutung, dass die richtige Schwarzeinstellung gewählt wird, besonders wenn es sich um Flyer und anderes Werbematerial dreht. Im Internet gibt es zahllose Hilfen darüber, wie man das richtige Schwarz auswählt.

Die Software machts – ein einfaches Dokument mit Word oder OpenOffice zu drucken ist wahrlich keine Kunst; wenn es aber auf dem Weg zum Design geht, dann sollte man sich nicht auf die vorinstallierten Möglichkeiten verlassen, sondern sich tatkräftig mit der Vielfalt der Programme auf dem Markt auseinandersetzen. Für die meisten Aufgaben reicht Adobe vollkommen aus, hier ist vor Allem das InDesign Programm zu empfehlen. Mit leicht verständlicher Handhabe und ausführlicher Einführung kann man schnell und leicht die Designs erstellen, die überzeugen. Auch kann man hier genau die Dinge so einstellen, wie es gewollt ist, ebenfalls die oben genannten Tipps. An InDesign wird man sich nicht vorbeikommen, wenn man gute und bezahlbare Programme haben möchte, die leicht zu beherrschen sind.

Direkt im Textdokument – wenn man aber gar nicht erst die großen Designs im Kopf hat sondern einfach ein ganz normales Word-Dokument ausdrucken möchte, dann kann man dies ganz einfach direkt im Programm tun. Achten Sie hierbei als erstes aber immer darauf, dass Sie ausreichend Abstand zu den Kanten haben, sonst kann es vorkommen, dass diese beim Druck nicht mit aufs Blatt kommen.

Sicherlich haben diese Tipps ein wenig geholfen, sich mehr mit der Materie auseinanderzusetzen, aber natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also sollten Sie erstmal gut üben. Und natürlich bietet es sich immer an, externe Hilfen zu konsultieren, die sich ein wenig besser damit auskennen.